Fensterglas ist der thermisch schwächste Punkt jeder Gebäudehülle. Während eine gut gedämmte Außenwand U-Werte von 0,15 bis 0,25 W/m²K erreicht, liegt selbst modernes Zweifachglas bei 1,0 bis 1,1 W/m²K – also dem Vier- bis Siebenfachen. Dreifachverglasung mit Ug-Werten ab 0,5 W/m²K halbiert diesen Wärmeverlust gegenüber Zweifach und bringt die Fensterfläche deutlich näher an die Wanddämmung heran.
In der Eifel, wo die Heizsaison oft sechs bis sieben Monate dauert und Nachttemperaturen von minus zehn bis minus fünfzehn Grad in Höhenlagen wie Blankenheim (520 m), Dahlem (500 m) oder der Hohen Acht keine Seltenheit sind, wirkt sich jede Verbesserung des Ug-Wertes direkt auf die Heizkosten aus. Bei einem typischen Einfamilienhaus mit 20 m² Fensterfläche spart der Wechsel von Zweifach auf Dreifach rund 150 bis 250 Euro Heizkosten pro Jahr ein – je nach Heizungsart und Exposition.